Großer Bahnhof bei Museumsnacht der WTS

Am 2. September 2017 fand die Museumsnacht in Koblenz statt. Auch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr war mit seiner Wehrtechnischen Studiensammlung beteiligt. Über 1.000 Besucherinnen und Besucher wagten den Gang in die Höhle des Leoparden.

„Was für ein schöner Erfolg“, freute sich Dr. Rolf Wirtgen, Leiter der Wehrtechnischen Studiensammlung (WTS), nachdem auch der letzte Besucher das Bundeswehr-Gelände am Wasserplatz in Koblenz-Metternich weit nach Mitternacht verlassen hatte.

Über 1.000 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung der WTS gefolgt und wurden nicht enttäuscht. Star des Abends war eindeutig der Kampfpanzer Leopard 2, von dem viele Zuschauerinnen und Zuschauer nicht genug bekommen konnte. Der rund 55 Tonnen schwere Stahlkoloss fuhr mehrfach zur Freude des Publikums über das Veranstaltungsgelände und konnte zwischen den Fahrten hautnah bestaunt werden.

Besonders spektakulär waren dabei die Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit. 22 Flutlichtmasten ließen die 12 Transport-, Sanitäts- und Gefechtsfahrzeuge der Bundeswehr in einem ganz besonderen Licht erscheinen. „Es war ein schöner Abend und eine gute Werbung für die Leistung des Rüstungsbereichs der Bundeswehr und insbesondere für die Wehrtechnische Studiensammlung, die immer einen Besuch wert ist“, sagte Harald Stein, Präsident des BAAINBw, der die Veranstaltung eröffnete.

Auch die Vorführungen der Gruppe „Alte Armee“ wurden sehr gut angenommen. Die Darstellungsgruppe präsentierte die originalgetreuen Uniformen des Kriegsjahres 1917. Dem gegenübergestellt wurde durch das Referat U5.5 die moderne Infanterieausrüstung „Infanterist der Zukunft“, wie sie derzeit zum Einsatz kommt. Die rasante Entwicklung der Technik zeigte sich dabei an vielen Ausrüstungsteilen, nicht zuletzt an dem Hochleistungscomputer, den der moderne Soldat in einem kleinen Rucksack trägt.

Neben dem Rüstungsbereich engagierte sich auch der Sanitätsdienst für die Museumsnacht und stellte die gepanzerten Sanitätsfahrzeuge Boxer, Yak. Eagle und Personal zur Verfügung. Das erkannte auch Dr. Wirtgen an: „Ich bin wirklich begeistert und dankbar für die Unterstützung und Leistung aller Männer und Frauen des BAAINBw, der Wehrtechnischen Dienststelle 41 aus Trier und Koblenz, des Sanitätsdienstes, unseres Fördervereins, des Fördervereins der WTD 41 und insbesondere der WTS selbst, die viel für diesen tollen Abend gearbeitet haben“.

Dass die Veranstaltung ein Einzelfall bleibt, ist schon fast ausgeschlossen. „Wir müssen uns jetzt erstmal von dieser Mammutaufgabe erholen, aber bei dem guten Zuspruch und der Begeisterung des Publikums werden wir nächstes Jahr bestimmt wieder mit dabei sein“, verspricht Dr. Rolf Wirtgen. Das Publikum würde sich sicher auf ein Wiedersehen mit dem Leopard freuen.

Quelle: BAAINBw, Stand vom: 12.09.17

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